Für Vielfalt
Unterschiedlichkeit ist keine Schwäche. Sie ist das, was Gemeinschaft erst lebendig macht.
Immer schon.
Und das sollen alle wissen.
Setze ein kleines aber feines Zeichzen.
Ein klares, festes Ja – für Vielfalt, für Respekt, für Gemeinschaft.
Ein Ort für alle, die Freude, Respekt, Neugier und Offenheit mitbringen.
Das Auenland ist ein Ort des Miteinanders. Hier wird gelacht, gefeiert, geteilt – und alle sind willkommen.
„Das Auenland ist bunt" ist unser Ja zu dieser Idee.
Wir setzen kein Zeichen gegen irgendjemanden. Wir setzen ein Zeichen für etwas – und dafür, dass Offenheit aktiv verteidigt werden muss.
Unterschiedlichkeit ist keine Schwäche. Sie ist das, was Gemeinschaft erst lebendig macht.
Wie wir miteinander umgehen, zeigt, wer wir sind. Wir wählen Würde.
Das Auenland wächst, wenn Menschen füreinander da sind. Hier ist dein Platz.
Schon eine kleine Geste macht sichtbar, wo du stehst. Du musst keinem Verein beitreten und keine Erklärung unterschreiben – zeig einfach Farbe, auf deine Art. Hier sind vier Wege, wie du mitmachen kannst.
Setz dir den Auenland-Rahmen um dein Profilbild auf Social Media und mach sichtbar, dass du für ein offenes Miteinander stehst.
Hol dir kostenlose Desktop-Wallpaper oder ein Lesezeichen im Kampagnen-Design – für den Bildschirm, den Schreibtisch oder dein nächstes Buch.
Jeder Kauf aus der „Das Auenland ist bunt“-Kollektion unterstützt mit 50 Cent die Arbeit von Citizens for Europe für Teilhabe und eine offene Gesellschaft.
Poste ein Bild, einen Beitrag oder ein Statement mit #DasAuenlandIstBunt und zeig deiner Community, dass Vielfalt selbstverständlich ist.
Noch Fragen dazu, warum wir das tun? Antworten gibt's weiter unten.
Farbe bekennen heißt auch: sichtbar sein. Deshalb stellen wir euch Materialien zur freien Verfügung – zum Drucken, Teilen und Weitergeben.
Für Instagram, Facebook und Co. Zeig auf deinem Profil, wofür du stehst.
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Das Aquarell-Motiv für dein Smartphone. bunt. Schön. Mit Haltung.
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HerunterladenAlle Assets stehen zur privaten und gemeinschaftlichen Nutzung im Rahmen der Kampagne #DasAuenlandIstbunt frei zur Verfügung. Kommerzielle Weiterverwendung ist nicht gestattet.
Von jedem Das-Auenland-ist-bunt-Artikel, den ihr in unserem Shop kauft, spenden wir 50 Cent an Citizens for Europe – eine Organisation für Teilhabe und eine offene Gesellschaft.
Citizens for Europe hat mit dieser Kampagne nichts zu tun: keine Partnerschaft, kein Abkommen, keine gemeinsame Aktion, keine Zustimmung unsererseits eingeholt.
Die Organisation ist allein Empfängerin unserer Spende – eine Entscheidung von uns, damit Handeln und Worte übereinstimmen.
Direkt. Ohne Umweg. Ohne Bedingungen. Das ist alles.
Skepsis, Kritik, Kontext – beantwortet aus Tolkiens Werk und Biografie sowie aus dem, wofür diese Aktion einsteht.
„Bunt“ ist hier kein Ästhetik-Programm, sondern eine Haltung: Das Auenland wird im "Herrn der Ringe" nur gerettet, weil die Hobbits, die es verlassen, mit Menschen, Elben, Zwergen, Ents,... zusammenarbeiten und am Ende verändert zurückkommen. Die Kampagne nutzt dieses Bild, um zu zeigen, dass Vielfalt und Offenheit keine Zusatzoption, sondern Voraussetzung für ein funktionierendes Miteinander sind.
Drei Ziele stehen im Zentrum: Sichtbarkeit schaffen für eine offene Fantasy- und Tolkien-Community, den gemeinsamen Rückzugsort als Safe Space erhalten und aktiv gegen Vereinnahmung durch ausgrenzende oder menschenfeindliche Deutungen vorgehen. Die Aktion versteht sich als persönliche Überzeugung der Initiator:innen, nicht als Auftragsprojekt.
Nein, im parteipolitischen Sinn nicht – Literatur gehört keiner Partei, und niemand wird aufgefordert, eine bestimmte Weltanschauung zu vertreten. Die Kampagne zieht aber eine klare Grenze dort, wo aus einer persönlichen Lesart ein Besitzanspruch wird („nur unsere Sicht ist die richtige, bestimmte Menschen gehören hier nicht hin“) und dadurch Menschen ausgeschlossen werden.
Als ein deutscher Verlag 1938 vor einer möglichen Veröffentlichung des Hobbit nach Tolkiens „arischer Abstammung“ fragte, reagierte Tolkien gegenüber seinem Verleger Stanley Unwin entschieden ablehnend. In einem Brief vom Juli 1938 schrieb er:
„… und würde es bedauern, irgendeinen Grund zu der Auffassung zu geben, daß ich dieser ganz und gar bösartigen und unwissenschaftlichen Rassenlehre beipflichte.“
J. R. R. Tolkien, Briefe, hrsg. von Humphrey Carpenter, aus dem Englischen von Wolfgang Krege, Brief Nr. 29 an Stanley Unwin, Juli 1938, S. 52, Stuttgart: Klett-Cotta, 4. Druckaufl., 2021.
1944 ergänzte Tolkien sinngemäß, man könne den Feind nicht mit dessen eigenen Mitteln bekämpfen, ohne Gefahr zu laufen, selbst wie der Feind zu werden. Auch darin zeigt sich seine grundsätzliche Ablehnung einer Ideologie, die Menschen entmenschlicht und moralische Maßstäbe dem Kampf gegen einen Gegner unterordnet.
Nein. Die Bezeichnung „Safe Space“ allein schützt niemanden – ein Rückzugsort wird nur dann tatsächlich sicher, wenn Menschen aktiv dafür sorgen: durch klare Regeln, die auch angewendet werden, durch ernstgenommene Grenzen und durch Widerspruch, wenn jemand abgewertet wird. Ohne diese fortlaufende aktive Arbeit bleibt „Safe Space“ nur eine freundliche Absicht statt echtem Schutz.
Weil ausgrenzende oder menschenfeindliche Haltungen selten offen auftreten, sondern oft über Witze, beiläufige Bemerkungen oder Sätze wie „man wird ja wohl noch sagen dürfen“ in einen Raum hineinwirken. Bleibt das unwidersprochen, verschiebt sich die Stimmung eines Raumes schrittweise, ohne dass es einen einzelnen auffälligen Moment gibt – deshalb braucht es aktive statt passive Neutralität.
Nein, das wird bewusst nicht verschwiegen: In seinen Texten wird der Westen oft als hell und edel beschrieben, während Bedrohungen häufig aus Osten und Süden kommen, und Abstammung spielt an mehreren Stellen eine Rolle. Man darf Tolkien trotzdem lieben und gleichzeitig kritisch lesen – gerade das schützt sein Werk vor einseitiger politischer Vereinnahmung, weil es nicht als makellos glorifiziert werden muss, um verteidigt zu werden.
Weil die Geschichten starke Motive wie Heimat, Abstammung und Widerstand gegen eine zerstörerische Macht enthalten, die sich leicht isolieren und umdeuten lassen. Historisch nutzte etwa die italienische postfaschistische Jugend zwischen 1977 und 1981 in sogenannten Hobbit-Camps genau diese Bilder als sympathischere Fassade für ihre Ideologie; aus „Heimat bewahren“ wurde dabei „Abschottung“, aus „Tradition“ wurde „Reinheit“ usw.s
Neben kostenlosen Assets zum Sichtbarmachen der Haltung (Profilbild-Rahmen, Wallpaper, Lesezeichen, Social-Media-Grafiken) spendet die Aktion 50 Cent pro verkauftem „Das Auenland ist bunt“-Artikel im Shop direkt an Citizens for Europe, eine Organisation für Teilhabe und offene Gesellschaft – ohne Vertragspartnerschaft, sondern als Selbstverpflichtung, dass Handeln und Worte übereinstimmen.
Wir sind Annika Röttinger und Tobias M. Eckrich von Auenland Productions UG – einem Münchner Medienunternehmen für Fantasy-Inhalte, Podcasts und Veranstaltungen. In der deutschsprachigen Fantasy-Fangemeinde sind wir seit Jahren zu Hause.
„Das Auenland ist bunt" ist kein Projekt-Auftrag. Es ist unsere Überzeugung.
Das Auenland gehört allen,
die es mit Wärme, Offenheit
und Farbe füllen.
Fotos: cc-by-nc 3.0 Trey Ratcliff